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Mittwoch, 13. Juni 2012

Privat gezockt: American McGee's Alice (PS3)


Das Wunderland ist ein tolles Land!
Verrückt, durchgeknallt und reizvoll.

Außer die Welt im eigenen Kopf verändert sich, weil man sich selbst verändert. Verändert auf eine sehr negative Art. Zum Beispiel auf eine solche, dass die ganze Familie im eigenen Haus verbrennt und man als einige Person überlebt. (Außer man mag die nicht, dann isses ok ^-^)

Ich habe mal wieder ein Spiel beenden und muss euch deswegen was drüber erzählen. :P

In American McGee's Alice passiert eben dies und die gute Alice wird in die Irrenanstalt gesteckt.
Dort versucht sie die Geschehnisse zu verarbeiten und sich ihrer Rolle bei dem Brand zu stellen.
War sie schuld oder nicht? Hätte sie jemanden retten können oder war sie machtlos?

Alice' Wunderland wird in diesem Spiel sehr sehr krank dargestellt.
Jeder Gegner blutet brav bei einem Treffer vor sich hin, zerfällt in seine Einzelteile oder lässt gerne mal seinen Kopf platzen.
Die Charaktere sind alle mehr oder weniger Irre, sehen extrem kaputt aus, allerdings fällt Kennern auf, dass sich die Entwickler gut mit den Bewohnern des Wunderlands auskennen.
Sei es die Grinsekatze, der Märzhase oder der verrückte Hutmacher. Man begegnet überall allseits bekannten Gestalten.
Die Waffenauswahl ist auch interessant. Beginnt man zunächst noch mit einer Klinge, bekommt man im Spielverlauf Gegenstände, die man eigentlich nicht als ein Mittel zum Metzeln wahrnimmt. So gibt es Würfel, Karten oder auch einen Cricketschläger.

Man wandert als relativ selbstbewusste Alice durch ihre Gedanken und erlebt die unterschiedlichsten Dinge an unterschiedlichsten Orten. Mal sind wir inmitten eines Spiegellabyrinths, mal geschrumpft auf einem Blatt inmitten eines Bachs oder in einer Fabrik, in der gerne gefoltert und geforscht wird.


Der Titel erschien übrigens schon 2000, dementsprechend arschig war es auch manchmal gewisse Sprungpassagen zu schaffen. :D Meine Freundin kann euch ein Lied davon singen, dass ich durchaus das ein oder andere Mal ein weeeeeeeenig frustriert war. ^^'
Da man die Möglichkeit hat zu jedem Zeitpunkt des Spiels zu speichern, habe ich das dann gerne auch bei kniffligen Szenen gemacht, da man beim Tod an den Anfang des jeweiligen Abschnitts zurückversetzt wird.
Man war ich stolz, als ich es durchhatte. ^.^
Da merkt man wirklich, dass Spiele heutzutage doch sehr einfach gehalten sind.

Gespielt habe ich übrigens die kostenlose Downloadversion für die PS3, die man mit dem Kauf des Nachfolgers "Madness Returns" erhält.

Bei Fragen zu dem Spiel oder allgemeinen Reaktionen schreibt mir ruhig einen Kommentar.
Und wenn ihr das Spiel selbst kennt, dann teilt eure Erfahrungen doch bitte mit mir. :)

Habe in der letzten Woche noch zwei weitere Games beendet, macht euch also auf viele Posts in nächster Zeit gefasst! =D

Bis dahin, machts gut!

1 Kommentar:

  1. "Leicht" frustriert hä ?
    Gut lassen wir das mal so stehen ^.^
    Aber die Sprungpassagen im ersten Teil sind wirklich einfach nur... ekelig.
    Ich denk mal da is man schnell mal "leicht" frustriert =3

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